Allgemein, Aktionen & Demonstrationen, Veranstaltungen

Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen [Aktionstage im April]

Um neue Perspektiven auf die Themen Körperbilder und Sexualität zu geben sowie für Grenzverletzungen zu sensibilisieren, haben wir (die Hochschulgruppen LUKS, fACTION und die studentischen Gleichstellungsbeauftragten) euch mit dieser Aktionswoche im Rahmen der bundesweiten Kampagne „gesellschaft macht geschlecht“ des fzs e.V. ein buntes Programm zusammengestellt:
Euch erwarten ein Poetry Slam, Vorträge, Workshops, eine Podiumsdiskussion, Indie-Punk/Alternative von „Petra und der Wolf“ im Zeughaus, Hannah Altmans Ausstellung „And Everything Nice“ und manches mehr.
Wir freuen uns auf euch!

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Allgemein, Veranstaltungen

5 Jahre NSU Prozess – Niemand wird vergessen!

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Über mehr als 10 Jahre hinweg verübte der neonazistische „Nationalsozialistische Untergrund“ rassistische Morde an Migrant*innen und Menschen, die nicht in ihr Bild einer „deutschen Volksgemeinschaft“ passten. Die Behörden schlossen einen rechten Hintergrund jedoch trotz deutlicher Hinweise lange kategorisch aus und ermittelten stattdessen gegen „migrantischen Communites“. Auch die Medienberichterstattung über die so genannten „Dönermorde“ zeigt deutlich, dass Rassismus keine, nur von einigen Neo-Nazis vertretene Ideologie, sondern tief in der Gesellschaft verwurzelt ist.

Der Prozess gegen die Hauptangeklagten des NSU, der seit nunmehr knapp 5 Jahren andauert, neigt sich seinem Ende zu. Anlässlich der bevorstehenden Urteilsverkündung veranstalten wir eine Vortragsreihe, die sich mit Rechtem Terror in Bayern, dem NSU(-Prozess) sowie dem alltäglichen Rassismus auch von Seiten der Behörden, auseinandersetzt. Die Rassistischen Zustände zu benennen, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und ihnen etwas entgegenzusetzen ist Ziel dieser Vortragsreihe. Organisiert wird die Reihe von den Grünen Passau, dem Asylcafé, der antifaschistischen Gruppe NullAcht51 sowie der Hochschulgruppe LUKS

Wir ziehen keinen Schlusstrich!

Geschichte, Konzepte und Bedingungen rechten Terrors in Bayern.
19 Uhr – 24.03.2018

Nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) im November 2011 zeigten sich viele überrascht: Neonazis, die abgetaucht sind, Serienmorde, Nagelbombenanschläge und Raubüberfälle begehen? Robert Andreasch erzählt die Geschichte rechtsterroristischer Gruppierungen vor und nach dem NSU in Bayern und erinnert an deren (oft weitgehend vergessene) Attentate. Welche Konzepte des bewaffneten Kampfes wurden und werden in den hiesigen rechten Szenen diskutiert und umgesetzt? Welche politischen Kampagnen von rechts wurden und werden durch Anschläge begleitet und warum? Welche Konsequenzen sollten Antifaschist_innen ziehen? Mit Robert Andreasch (Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München).

 

Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand
19 Uhr – 28.03.2018

Zwischen 1999 bis 2011 beging der NSU drei Bombenanschläge und zehn Morde, darunter neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Erst im Jahr 2011 enttarnte sich die nationalsozialistische Terrorgruppe durch den Selbstmord von Böhnhart und Mundlos selbst. Zwar war der NSU das Werk von militanten Neonazis, ohne die Verwicklungen des Verfassungsschutzes, den Rassismus in Polizei und Gesellschaft hätte es ihn jedoch nie in dieser Form gegeben. Es gilt daher jene Faktoren zu analysieren, die dazu geführt haben, dass der NSU seine neonazistischen Terrorakte begehen konnte. Inwieweit bestehen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die den NSU möglich gemacht haben, auch nach dessen Auffliegen fort? Außerdem soll es in dem Vortrag um offene Fragen, den Prozess und die Aktionen am Tag der Urteilsverkündung gehen.

Der Kuaför aus der Keupstaße

17 Uhr – 30.03.2018

Im Mittelpunkt des Films stehen die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße. Am Nachmittag des 9. Juni 2004 explodierte die Bombe vor dem Geschäft des Frisörs Özcan Yildirim. Schnell wird er in den Augen der ermittelnden Behörden zum potentiellen Täter mit Verbindungen zur Schutzgeld- oder Drogenmafia. Er wird kriminalisiert und mit ihm eine ganze Straße, eine Gemeinschaft mit Migrationshintergrund.

Erst sieben Jahre später werden die wahren Täter enttarnt, die Rechtsterroristen des selbsternannten National-sozialistischen Untergrunds. Die Ermittlungen gegen die Opfer werden eingestellt, aber es haben sich tausende Seiten Ermittlungsakten angehäuft, die das skandalöse Vorgehen der Behörden dokumentieren. Der Kölner Filmemacher Andreas Maus hat Zugang zu diesen Akten und dokumentiert die Originalverhöre der Opfer und Ermittler in seinem Film.

Die Befragungen der Bewohner der Keupstraße werden aus den Originalprotokollen der umfangreichen Ermittlungsakten mit Schauspielern szenisch nachgestellt und es wird deutlich, dass von Seiten der Behörden und Ermittler nur die Überführung der Opfer als Täter in Frage kam. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde nie in Betracht gezogen.

Auf eindrückliche Weise zeigt DER KUAFÖR AUS DER KEUPSTRASSE wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben.

So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

Allgemein, Veranstaltungen

„Sie wollen wieder schießen dürfen“ – Vortragsreihe im Januar

Für die Wochen im Januar und Februar organisiert LUKS die Vortragsreihe „Sie wollen wieder schießen dürfen“.

Ziel der Vortragsreihe soll sein, sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

Mehr infos hier und bei Facebook

Allgemein, Berichte, Veranstaltungen

Gedenken an die Progromnacht – 9. November 1938

Der Runde Tisch gegen Rechts Passau hat heute zum Gedenken an die Progromnacht 1938 eine Führung in der St. Salvator Kirche in der Passauer Ilzstadt organisiert. Als Teil des Runden Tisches nahmen auch einige LUKSe an der gut besuchten Führung Teil. Hier einige Eindrücke, dokumentiert von Runder Tisch gegen Rechts – Sprecher Josch Ilsanker:
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Allgemein, Veranstaltungen

Veranstaltungen im Juli


Im Juli haben wir noch eine ganze Menge Veranstlatungen, damit ihr auch nichts verpasst habe wir hier alles ein man übersichtlich zusammengefasst. Mehr Infos findet ihr dann auf unserer Facebookseite.

03. Juli, 11-14 Uhr: Infostand auf dem Mensavorplatz.
04. Juli, 11-14 Uhr: Infostand auf dem Mensavorplatz.
04. Juli, 16-21 Uhr: Gemütliches Meet&Greet bei der Bahnbrücke zwischen WiWi und Philo.
06. Juli, 11-14 Uhr: Infostand auf dem Mensavorplatz.
06. Juli, 18-20 Uhr: Vortrag: „Was ist los mit dir, Europa?“.
10. Juli, 11-14 Uhr: Infostand auf dem Mensavorplatz.
10. Juli, 20-22 Uhr: LUKS&Friends in NK 404
11. Juli, 09-18 Uhr: Hochschulwahlen in der ISA.
25. Juli, 20-22 Uhr: LUKS&Friends in NK 404

Allgemein, Veranstaltungen

Bewegung am rechten Rand

Vortrag mit Jan Nowak, am 3.5.2017 um 20 Uhr in Hörsaal 3, Uni Passau

Regelmäßig ist dieser Tage von einem „Rechtsruck“ die Rede. Angesichts der Wahlerfolge der AfD, der Präsenz von Pegida und unzähliger„Nein zum Heim“-Initiativen auf der Straße sowie den alltäglichen Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte erscheint diese Beschreibung zunächst schlüssig. Ruckartig ist es jedoch nicht zu diesen Zuständen gekommen: Der Einstellungsforschung ist das rechte Potential in Bevölkerung schon seit Jahrzehnten bekannt und ohne die Vorarbeit verschiedener extrem rechter Strömungen wäre die momentane Situation kaum denkbar.
Wer sind die Akteure, die angesichts steigender Flüchtlingszahlen beziehungsweise damit verbundener nationalistischer und rassistischer Diskurse auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ ihre Stunde gekommen sehen? Mit welchen Themen und Aktionsformen treten sie in die Öffentlichkeit und welche Faktoren beeinflussen ihr Handeln? Im Vortrag soll diesen Fragen nachgegangen werden, ebenso besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Der Referent Jan Nowak arbeitet publizistisch und in der Bildungsarbeit mit dem Schwerpunkt Neonazismus und extreme Rechte in Bayern.

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Allgemein, O-Woche, Veranstaltungen

O-Woche 2017

Vom 18.-21.4. findet die O-Woche des diesjährigen Sommersemester statt. Auch AStA, Fachschaften und die Einrichtungen der Uni Passau bieten euch ein volles Programm. Zwischendurch bieten auch wir euch ein kleines Programm.
Dieses Halbjahr bieten wir am ersten Tag einen Infostand auf dem Campus, am zweiten Tag Film und KüFa im frei*raum Passau in der Innstraße.
Unser O-Wochen Programm

Allgemein, Berichte, Veranstaltungen

Bericht: „Zum Dilemma mit der VG-Wort“ Vortrag

Für den Abend des 8.12. hatten wir einen Vortrag zum aktuell heiß diskutierten Thema Rahmenvertrag und VG-Wort organisiert. Vor ca 60 Personen referierte Daniel Gaittet vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gute 1 1/2 Stunden über Urheberrecht, die VG – Wort und den neuen Rahmenvertrag. Im Anschluss konnten noch einige generelle und auch spezielle Fragen Weiterlesen „Bericht: „Zum Dilemma mit der VG-Wort“ Vortrag“