Allgemein, Events

Verunsichert Euch, verunsichert andere!

Unter diesem Motto veranstalten wir im Wintersemester eine Aktionsreihe zu Themenkomplexen wie Männlichkeitsbildern, toxischen wie kritischen Vorstellungen von Männlichkeit, sowie der Kritik an diesen Verhältnissen.

Unser Ziel ist es, uns mit der Beschaffenheit der sozialen Rolle „Mann“ auseinander zu setzen und uns dabei kritisch mit der Problematik dieser starren Struktur zu befassen. Wir glauben dass die Eigenschaft „Mann“ nicht die eigentliche Vielfalt der Menschen widergeben kann, welchen diese Rolle zugewiesen wird, und dass herkömmliche Vorstellungen von Männlichkeit überflüssig und gefährlich sind.

Diese „toxische Männlichkeit“ war in den letzten Monaten Thema vieler Diskussionen – ob nun in der Debatte um eine neue Werbung der Marke Gilette oder in Popkulturen wie Late Night Shows und Sitcoms.

Wir wollen an diesen Diskursen ansetzten und sie kritisch weiterführen. Dabei stehen die Probleme dieser sozialen Rolle im Vordergrund – gerade in ihrer Relation zu „nicht-männlichen“ Menschen, welche durch diese Abgrenzung Gewalt, Mord und Unterdrückung ausgesetzt sind. Zudem steht sie im Konflikt mit ihren eigenen Trägern, was sich in hohen Selbstmordraten, Aggressivität und geringeren Lebenserwartungen als männlich dominierte Probleme zeigt. Männlichkeit hat sich als hegemoniales, patriarchales Prinzip entwickelt und strukturiert so gesellschaftliche Verhältnisse in einer zerstörerischen Art.

Wir freuen uns auf alle die an unseren Aktionen teilnehmen wollen – besonders männlichen, profeministischen Menschen, die sich mit ihrer eigenen Maskulinität kritisch befassen, sich weiterbilden und sich sowie andere verunsichern möchten.

Allgemein

Stellungnahme zur Polizeikontrolle während des HSG-Infotages:

Während des vergangenen Hochschulgruppeninfonachmittages wurde von einem Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Markomannia, Alexander Salomon (ex-NPD), die Polizei gerufen. Auslöser hierfür war ein am LUKS-Stand ausliegender Flyer der Kampagne Völkische Verbindungen kappen – Gegen Faschismus jeder Couleur, der die völkisch-rechtsextreme Gesinnung der Markomannia aufdeckt. [1] Der Burschenschaftler behauptete, dieser würde ihn persönlich angreifen. Seiner Aufforderung kam die Polizei sofort nach und erschien auf dem Campus, um die genannten Flyer von LUKS zu überprüfen und letztendlich zu beschlagnahmen.

Dieser Vorgang fügt sich ein in eine Diffamierungskampagne, die die Markomannia seit Beginn der von LUKS unabhängigen Kampagne „Völkische Verbindungen kappen“ gegen LUKS fährt. Durch Falschaussagen wird versucht LUKS einzuschüchtern, in der Öffentlichkeit zu diskreditieren und dafür zu sorgen, dass sie die Akkreditierung als Hochschulgruppe an der Universität Passau verliert. [2] [3]

Die Polizei lässt sich hierfür instrumentalisieren, wenn sie auf solche im universitären Kontext triviale Anliegen von einem ihnen bekannten Rechtsextremen sofort reagiert und dann ausschließlich die Flyer einer ihm politisch entgegenstehenden Gruppe auf Fehler untersucht. Genauso wie die Universitätsleitung, wenn sie der Polizei auf Ruf dieses bekannten Rechtsextremen den Zutritt auf das Unigelände einfach so genehmigt. Denn obwohl der Flyer keine strafbaren Inhalte enthielt, folgte die Polizei unkritisch dem Anliegen des Burschenschaftlers und wich auf das Presserecht aus. Um diesen sowie zwei weitere Flyer auf angebliche Fehler im V.i.S.d.P. (Impressum) zu überprüfen, beschlagnahmte die Polizei je einen davon.

Die Unverhältnismäßigkeit des Vorgehens der Polizei zeigt sich deutlich, wenn man diesen Vorfall mit einem weiteren diesen Montag vergleicht, bei dem Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle Pro familia Niederbayern und Aktivist*innen von Pro Choice Passau die Polizei riefen, um auf eine unangemeldete Versammlung von christlichen FundamentalistInnen, die die Beratungsstelle und Betroffene bedrohten, hinzuweisen, und die Polizei trotz mehrerer Anrufe (unter anderem von einem Anwalt) nicht reagierte. Aus diesem Vergleich geht deutlich hervor, dass es der Polizei mehr um die politische Gesinnung der betroffenen Menschen geht, als um den Tatbestand selbst, wobei sie eine linke Hochschulgruppe anscheinend als bedrohlicher erachtet, als eine vom Verfassungsschutz beobachtete, völkisch-rechtsextreme Burschenschaft.

[1] Weitere Informationen zur Gesinnung der Markomannia unter: https://www.infoticker-passau.org/…/MarkoBroschuere_Auflage…
[2] s. schriftliche Anfrage grüner Abgeordneter im bayerischen Landtag: http://cemal-bozoglu.de/…/19-09-27-SAN-Rechtsextreme-Bursch…
[3] https://www.infoticker-passau.org/node/403

Allgemein

Stellungnahme zu den Vorwürfen der extrem rechten Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf gegen LUKS

Wir sind eine linke, offene Hochschulgruppe und positionieren uns seit unserer Gründung klar gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und anderen menschenverachtende Positionen. Daher beteiligen wir uns auch durch Vorträge an der Kampagne „Völkische Verbindungen Kappen – Gegen Faschismus jeder Couleur!“. Die Kampagne hat das Ziel, die extrem rechten Positionen und Verbindungen der Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf aufzudecken, sowie ein grundsätzliche Kritik an autoritär und männerbündisch organisierten Studentenverbindungen zu üben.

Am Donnerstag den 6.6. fand an der Universität Passau der erste, von LUKS organisierte Vortrag statt. Dieser hatte das Thema: „‘Durch Reinheit zur Einheit‘ Der Frauen- und Intellektuellenhass der Burschenschaften als Struktureller Antisemitismus“ und war für uns ein voller Erfolg. Nach einer Stunde Vortrag gab es für die circa 50 Zuhörer*innen noch ausreichend Gelegenheit zur Diskussion. Das Publikum war dabei sehr gemischt, neben Studierenden nahmen auch sonstige Interessierte und sogar einige Mitglieder einer liberalen Passauer Burschenschaft teil.

Sowohl vor, als auch während des Vortrags gab es keine Zwischenfälle, von denen wir wissen. In jedem Fall können wir jedoch klarstellen, dass kein Mitglied der Burschenschaft Markomannia beim Versuch den Vortragsraum zu betreten, angegriffen wurde. Zu den, von der extrem rechten Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf erhobenen Vorwürfen, ist uns nichts bekannt.

Wir stehen für eine offene Hochschule ohne Diskriminierung und menschenverachtende Positionen. Das heißt für uns selbstverständlich auch, sich antifaschistisch und damit auch gegen die extrem rechte Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf zu positionieren und zu engagieren. Als Hochschulgruppe sehen wir es als unsere Aufgabe an, Aufklärung und Politischer Bildung zu leisten und nicht in physischen Auseinandersetzungen.

LUKS Passau, 12. Juni 2019

Allgemein

Bericht: Protest gegen AfD-Infostand am 25.5.19

Zusammen mit vielen Anderen haben wir der AfD gezeigt, dass ihre Positionen hier keinen Platz haben.

BRICK BY BRICK – WALL BY WALL – MAKE THE FORTRESS EUROPE FALL

Allgemein, Reports

Bericht LUKS-Fahrt & neues Selbstverständnis

Vorletztes Wochende war unsere LUKS-Fahrt, welche wie immer zu Beginn des Semesters statt findet. Es gab spannende Workshops zu Themen wie ‘Transformative Gerechtigkeit’, ‘Community Accountability’, Faschismus in Lateinamerika und Politischer Kommunikation. Auch der persönliche und politische Austausch kam nicht zu kurz. Darüber hinaus haben wir unser ein neues Luks-Selbstverständnis erarbeit. Ein schönes und konstruktives Wochenende!

Das neue Selbstverständnis könnt ihr hier einsehen oder hier herunterladen.

Allgemein, Rallies & Protests, Events

Verbindungen kappen!

Verbindungen kappen!

Die extrem rechte Burschenschaft Markomannia versucht nach einer Abwesenheit von 16 Jahren seit letzten Jahr wieder Fuß in Passau zu fassen.

Um zu verhindern, dass sich mit der Markomannia rassistische, sexistische und andere menschenverachtende Ideologien in Passau verbreiten, wurde die Kampagne “Völkische Verbindungen kappen! Gegen Faschismus jeder Couleur” ins Leben gerufen, an der auch LUKS teilnimmt.

„Durch Reinheit zur Einheit!“ Der Frauen- und Intellektuellenhass der Burschenschaften als (struktureller) Antisemitismus

Date: 6. June 2019

Time: 20:00- 23:00 Uhr

Location: Universität Passau, Hörsaal 3

VerbindungenKappen

Der studentische Männerbund ist die ideale Organisationsform völkischer Weltanschauung, seine Mitglieder wurden Ende des 19. Jahrhunderts zur Avantgarde des Erlösungs- und Vernichtungsantisemitismus. Den Studentenverbindungen kommt daneben seit damals die Funktion einer männlichen Elitenreproduktionsstätte zu. Er dient(e) darüber hinaus dem Zweck, vorm Hintergrund eines strikt dualen Modells der Geschlechter alle, dem männlichen Stereotyp widersprechenden Einflüsse von… Continue reading „Durch Reinheit zur Einheit!“ Der Frauen- und Intellektuellenhass der Burschenschaften als (struktureller) Antisemitismus

Für Gott und Vaterland? Über christliche Studentenverbindungen

Date: 2. July 2019

Time: 20-22 Uhr

Location: Uni Passau, Hörsaal 12, Informatikum

VerbindungenKappen

Pro Choice Passau im Rahmen von Verbindungen Kappen Jenseits der skandalumwitterten Burschenschaften gibt es eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Formen von Studentenverbindungen. Viele davon verstehen sich explizit als christlich. Im Vortrag soll ein kritischer Blick auf diese christlichen Studentenverbindungen geworfen werden. Auf katholischer Seite sind die Dachverbände Cartellverband, Kartellverband und Unitas die akademische Kaderreserve des katholischen… Continue reading Für Gott und Vaterland? Über christliche Studentenverbindungen

“Ist der Ruf erst ruiniert…”

Date: 25. July 2019

Time: 20:00 - 23:00 Uhr

Location: Universität Passau, Hörsaal 3

VerbindungenKappen

Die Deutsche Burschenschaft in der völkisch-autoritären Sammlungsbewegung Noch vor gut zehn Jahren drohte die Deutsche Burschenschaft in der politischen Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Mit dem Einzug der AfD in die Parlamente jedoch ergaben sich für die elitären und nationalistischen Studenten neue Karriereoptionen. Ein Blick auf die Entwicklung des aktuellen Rechtstrends zeigt: die Burschenschafter haben dabei an… Continue reading “Ist der Ruf erst ruiniert…”

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Wenn ihr noch mehr zur Markomannia und zu Verbindungskritik lesen wollt, schaut euch mal diese Links an:

  • Artikel zur Einordnung der Markommania (antifaschistischer Infoticker Passau)
  • Broschüre zur Verbindungskritik und zur Markommania (antifaschistischer Infoticker Passau)
  • Ausführlicher Recherereader zur Markomannia (antifaschistischer Infoticker Passau)
  • Reader zur Verbindungskritik (AStA der Uni Frankfurt/M.)

  • Und hier sind noch die Online-Auftritte des Infotickers sowie der Kampagne, lasst bei den Facebook-Seiten doch ein Like da:

  • Facebook-Seite des antifaschistischen Infotickers Passau
  • Facebook-Seite der Kampagne
  • Website des antifaschistischen Infotickers Passau
  • Twitter-Account des antifaschistischen Infotickers Passau
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    Christlicher-fundamentalistischer Abtreibungsgegner an der Uni Passau

    ***Christlicher-fundamentalistischer Abtreibungsgegner an der Uni Passau***

    Heute Abend findet um 18 Uhr im Hörsaal 7 eine von ELSA organisierte Podiumsdiskussion zum Thema Schwangerschaftsabbrüche statt. Eingeladen wurde unter Anderem der christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner Kristijan Aufiero, Vorstandsvorsitzender der “Lebensschutz”-Organisationen “Pro Femina e.V.” und “Birke e.V.”, sowie Leiter des von den genannten Organisationen sowie der “Stiftung Ja zum Leben” ins Leben gerufenen Projektes “1000plus”1

    Da sogenannte “Lebensschützer*innen” sich zu Recht mit dem Vorwurf konfrontiert sehen, Frauen*feindlich zu sein, versucht Aufiero im Rahmen seiner “Lebensschutz”-Organisationen und Projekten “Frauen als Opfer von Abtreibungen” zu inszenieren. Angeblich im Namen der Selbstbestimmung von Frauen hetzt dieser gegen Abtreibung:

     

    “Kristijan Aufiero fordert als einer der Hauptredner auf dem zweiten One of Us-Forum in Budapest ein Umdenken im Einsatz für das Leben. ‚Pro life’ zu sein bedeutet, an der Seite der Frau zu stehen!”2


    Ein Paradigma [Das “Abtreibungsparadigma”], das uns weismachen will, dass Abtreibung ein Ausdruck von Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit sei.” 3


    “[..] dass das Massenphänomen der Abtreibung in Wirklichkeit ein Phänomen der massenhaft unterlassenen Hilfeleistung gegenüber Frauen in Not ist” 4

    “Hilfe Statt Abtreibung”5

    Genau das soll das  Projekt “1000plus” umsetzen und dementsprechend Frauen dazu bewegen, nicht abzutreiben:

    “„1000plus“ heißt unser Projekt, weil wir für 1000 und mehr ungewollt schwangere Frauen jedes Jahr die Information, Beratung und Hilfe ermöglichen wollen, die sie brauchen, um sich für ein Leben mit ihrem Baby entscheiden zu können.” 6

    “Durch das Angebot objektiver Information, bestmöglicher Beratung und konkreter Hilfe sollen Entscheidungen für das Leben ermöglicht werden: Weil jeder fehlt, der nicht geboren wird!”

     

    Die Rede ist hier von Hilfe und Unterstützung und “neutraler” Beratung während der Schwangerschaft, die am Wohle der Schwangeren orientiert sei und dennoch vermittelt, dass eine Abtreibung in jedem Fall der falsche Weg sei und unter keinen Umständen gerechtfertigt sei.8 Wie das mit Selbstbestimmung zusammen gehen soll, ist mehr als fraglich. Auch die Schwangerschaftsberatungen von Pro Femina sind alles andere als “neutral”, sondern hindern Frauen aktiv daran, abzutreiben.9

     

    Die Forderung nach Selbstbestimmung der Frauen* wird also komplett umgekehrt und instrumentalisiert um Abtreibungen zu de-legitimieren, angeblich sei allein der gesellschaftliche Druck der Grund, warum Frauen* sich für eine Abtreibung entscheiden. Dass es vollkommen individuelle und unterschiedliche Gründe für eine Abtreibung geben kann oder Frauen* tatsächlich von sich aus abtreiben wollen und darin kein Problem sehen, kommt für sie nicht infrage, sie ignorieren damit die persönlichen Erfahrungen vieler Frauen* und sprechen ihnen jegliche Selbstbestimmung ab. Argumentiert wird außerdem mit der erfundenen Krankheit “Post-Abortion-Syndrom”(PAS), Abtreibung soll  also die Ursache für Depressionen und sogar Suizid sein. Dass diese Krankheit laut seriöser Organisationen nicht existiert, interessiert sie nicht. 10

     

    Außerdem fiel Aufiero in der Vergangenheit durch homophobe Äußerungen, sowie seine Abneigung gegen den Feminismus (Er spricht vom “Genderismus”, ein von Rechten benutzter Kampfbegriff gegen den Feminismus) 11 auf und beteuerte, eine Vergewaltigung sei nicht Grund genug für eine Abtreibung: „Vergewaltigung spielt als Ursache für Abtreibung de facto keine Rolle. Vergewaltigung hat mit Abtreibung nichts zu tun, diesen Satz können Sie unterschreiben.“ 12 . Dass er sich von der Rechten Zeitung “Junge Freiheit” interviewen lässt, macht zudem deutlich, dass er kein Problem damit hat, mit Rechten in Verbindung gebracht zu werden.13

     

    2008 hat Aufiero zusammen mit seinem Kollegen Arnold von “Die Birke e.V.” im Rahmen des “Christival”s in Bremen das Seminar „Sex ist Gottes Idee – Abtreibung auch?“ angeboten. 14 Dieses war schon im Vorfeld von Gegenprotesten begleitet, u.A. weil der Verein “Die Birke” die These vertritt “eine Vergewaltigung würde von einer Frau besser verkraftet, als die Abtreibung eines Kindes, das während der Vergewaltigung gezeugt wurde”15

    Auf besagtem “Christival” in Bremen wichen sie Fragen von Männern zum Thema Abtreibung nach Vergewaltigungen aus und verboten diese schließlich. Auf die Frage, wie man sich im Falle einer Gefährdung der Gesundheit der Frau(*) durch eine Schwangerschaft verhalten solle, folgte eine abweisende Reaktion von Seiten Aufieros mit der Begründung, ein solcher Fall sei konstruiert und hypothetisch”16

    Derartige Behauptungen sind nicht nur äußerst unsensibel und respektlos gegenüber Menschen, die in ihrem Leben bereits eine Vergewaltigung o.Ä. erfahren mussten, sondern insgesamt wahnsinnig einseitig und dreist. Eine Abtreibung ist schließlich eine (weitestgehend) bewusste und aktive Entscheidung – Eine Vergewaltigung definitiv nicht!

     

    Die zuvor genannten Aussagen Aufieros sind ein Angriff auf die körperliche und reproduktive Selbstbestimmung und stehen einer Emanzipation von Frauen* diametral entgegen! Wir finden es erschreckend, dass die Uni Passau derartigen Inhalten eine Bühne bietet!

    Daher fordern wir alle auf, zahlreich zur Podiumsdiskussion zu erscheinen und den Veranstaltern wie auch den Diskutierenden zu zeigen, dass Hetze von selbsternannten “Lebenschützer*innen” keinen Platz an der Universität Passau hat!

     

    LUKS Passau

     

    Quellen:

    10 Kirsten Achtelik, Eike Sanders, Ulli Jentsch Kulturkampf und Gewissen Medizinethische Strategien der “Lebensschutz”-Bewegung Verbrecher Verlag, Berlin 2018 S.59f.

    12 Quelle mit weiteren erschreckenden Zitaten: https://de.indymedia.org/2013/04/343684.shtml – die Original-Rede wurde aus dem Netz genommen

    Allgemein, Rallies & Protests, Events

    Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen [Aktionstage im April]

    Um neue Perspektiven auf die Themen Körperbilder und Sexualität zu geben sowie für Grenzverletzungen zu sensibilisieren, haben wir (die Hochschulgruppen LUKS, fACTION und die studentischen Gleichstellungsbeauftragten) euch mit dieser Aktionswoche im Rahmen der bundesweiten Kampagne „gesellschaft macht geschlecht“ des fzs e.V. ein buntes Programm zusammengestellt:
    Euch erwarten ein Poetry Slam, Vorträge, Workshops, eine Podiumsdiskussion, Indie-Punk/Alternative von „Petra und der Wolf“ im Zeughaus, Hannah Altmans Ausstellung „And Everything Nice“ und manches mehr.
    Wir freuen uns auf euch!

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