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… ,dass Auschwitz sich niemals wiederhole

Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, dem 27. Januar, haben wir einen Text publiziert, warum wir als Student*innen uns mit dem Hitler Faschismus und dem Gedenken auseinandersetzen, könnt ihr im Text nachlesen.

http://lukspassau.blogsport.de/publikationen/

Heute vor 71 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit, mehr als eine Million Menschen wurden dort ermordet.

Der 27. Januar wurde daraufhin zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Doch auch heute sind antisemitische Ressentiments noch weit verbreitet, antisemitische Denkmuster sind nicht nur in der extremen Rechten sondern auch in der „Mitte der Gesellschaft“ verwurzelt und akzeptiert. Bis heute sind viele der Täter*innen nicht als solche benannt worden und es findet immer noch eine Verdrehung von Täter*innen und Opfern statt.

Dieser Tag sollte uns lehren, kritisch auf Gesellschaft und Universität zu blicken. Wo einem elitären “Rassenwahn” ein pseudointelektuelles Mäntelchen gegeben wurde entstand der Nährboden für die nationalsozialistische, antisemitische Ideologie. Auch die Student*innen dieser Zeit taten alles, um diese Ideologie zu verbreiten. Von offener Verfolgung bis zur Organisation von Bücherverbrennungen haben sich die nationalsozialistischen Studenten- und Burschenschaften bereitwillig als Gehilfen des Faschismus, Rassismus und Antisemitismus bewiesen. Obwohl es auch studentischen Widerstand gab, zum Beispiel in Form der weißen Rose, darf nicht vergessen werden, dass der größte Teil der Studierendenschaft Hitler bereitwillig geholfen ist. Deshalb ist es unsere Verantwortung in der Gesellschaft und der Universität, Wissenschaft und Bildung kritisch zu hinterfragen und Missstände offen anzuprangern und anzugreifen, auf dass die Opfer der Shoa niemals vergessen werden und so etwas wie Auschwitz nie wieder sei!

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