Corona-Verschwörungserzählungen und Antifeminismus bei niederbayerischen “Corona-Rebellinnen”

Date: 19. February 2021

Time: 19 - 22 Uhr

Location: Online

In welchem Zusammenhang steht die Covid-19-Krise mit antifeministischen
Verschwörungsnarrativen? Was hat es mit Geschlecht zu tun, wenn der selbsternannte Passauer „Corona-Rebell“ Daniel Kirchhoff offensichtlich antisemitisch von der „Rotschild-Marionette und
Hochverrätin Merkel“ schreibt?
Ein erster Blick auf die Corona-Proteste eröffnet uns mannigfaltige rechte Narrative und Krisendiskurse. Und auch allgemein gibt es über den Zusammenhang zwischen Verschwörungsideologien und Antisemitismus bei Corona-Protesten mittlerweile dank antifaschistischer Arbeit schon so manch eine Recherche und Analyse.
Kaum beleuchtet dabei wird bisher die Rolle eines geschlechterbezogenen
Diskurses innerhalb der Covid-19-Verschwörungsnarrativen. Aber was
könnte ergiebiger sein, als Antifeminismus mit vielen Prisen Esoterik, zusammen serviert mit einer gewaltigen Kelle von Verschwörungsideologien und fragiler Männlichkeit?
In diesem Vortrag wird daher der Fokus auf genau diesem Themenfeld liegen. Dabei dienen die niederbayerischen „Corona-Rebell:innen“ als Beispiel, anhand derer die zahlreiche Parallelen, Überschneidungen und Verflechtungen von Corona-Verschwörungserzählungen und antifeministischen/sexistischen
Narrativen exemplarisch aufgezeigt werden.

Hinweis: Dieser Vortrag wird mit einem Passwort geschützt sein. Die Zugangsdaten könnt ihr gern per Mail (info@luks-Passau.org) oder Facebook-Nachricht bei uns anfragen.

Diese Reihe organisieren wir in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung.
Weitere Infos zur Stiftung findet ihr auf ihrer Website oder auf Facebook.
Dieser Vortrag wird außerdem großzügigerweise vom Kurt-Eisner-Verein unterstützt! Mehr Informationen findet ihr auf ihrer Website oder auf ihrer Facebook-Seite.