Elsa Kartov: “Thinking Quer. Wirren und Wege antisemitischer Verschwörungslogik”

Date: 19. May 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Antisemitismus bietet den ihm Zugeneigten das Mittel der Komplexitätsreduktion. In Ressentimentstrukturen gehüllt werden vielschichtige Sachverhalte erklärbar, gesuchte Schuldige eines (scheinbar omnipräsenten) Leidens werden personifiziert und gefunden in der Figur des „Juden“. Sich ausdifferenzierende moderne Gesellschaftsstrukturen werden greifbar und ab dem Moment wieder handhabbar.

Während der Corona-Pandemie kamen schnell antisemitische Deutungsmuster und Narrative zum Vorschein und boten die Möglichkeit, einfache Antworten auf dieses omnipräsente Krisenszenario zu geben. Gesellschaftlich fanden sowohl latente als auch offene allgegenwärtige antisemitische Ressentiments Verbreitung. Die Fans dieser Narrative lassen sich vielerorts finden. Dieser Vortrag wird insbesondere Strukturen und Agitator:innen aus dem Passauer Umland aufgreifen und behandeln, um einen Einblick in die hiesige Szene und antisemitischen Deutungsmuster der Corona-Leugner:innen zu bieten.

Die Referentin Elsa Kartov beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der extremen Rechten und Verschwörungsideologien. Insbesondere im Kontext von kritischer Männlichkeitsforschung engagiert sie sich in diversen wissenschaftlichen und aktivistischen Kontexten gegen die extreme Rechte. Die Thematik antisemitischer Verschwörungserzählungen beleuchtete Kartov bereits aus verschiedenen Perspektiven und präsentiert im Vortrag regionale Spezifika, eingebettet in einen wissenschaftlichen Theoriehintergrund.

Petra Klug: “Emanzipatorische Religionskritik – von Feuerbach bis zur Frankfurter Schule”

Date: 27. June 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Nachdem Religion lange Zeit für ein Relikt gehalten wurde, das durch Aufklärung und Wissenschaft von selbst verschwindet, hat sie sich im 21. Jahrhundert in ungeahnter Brutalität zurückgemeldet. Ob Terrorismus, religiöse Misogynie und Homophobie, die Verfolgung von Un- und Andersgläubigen oder Konflikte zwischen religiösen Gruppen—Religion birgt neben ihren zivilisierenden Effekten durchaus das Potential für Gewalt. Kritik an Religion ist also aktueller denn je, Grund genug ihr auch in der Geschichte emanzipatorischer Theorie nachzugehen. Der Vortrag behandelt Religionskritik in der theoretischen Linie von Feuerbach, über Marx und Freud bis zu Horkheimer, Fromm sowie Adorno und fragt nach deren Aktualisierung im Heute.

Karin Stögner, Alexandra Colligs & Sebastian Winter: Buchvorstellung: “Kritische Theorie und Feminismus”

Date: 29. June 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Kritische Theorie und Feminismus – unter diesem Titel wird aus soziologischer, philosophischer und psychoanalytischer Perspektive das Spannungsverhältnis zwischen zwei Theorieparadigmen beleuchtet, die beide für Emanzipation einstehen. Die Beiträge, u. a. von Regina Becker-Schmidt, Seyla Benhabib, Nancy Fraser, Rahel Jaeggi, Sarah Speck und Barbara Umrath, beschäftigen sich mit Fragen von Subjektivität und Identität, Ideologie und Diskriminierung sowie von Arbeit und Körper. Sie knüpfen zum einen an vergangene Debatten an und beleuchten zum anderen neue Aspekte einer feministischen kritischen Theorie.

Stephan Grigat: “Kritische Theorie und Zionismus: Die Geschichte Israels und ihre Bedeutung für eine kritische Gesellschaftstheorie”

Date: 14. July 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Gegen den postnazistischen Antisemitismus in Deutschland und weltweit setzten Theodor W. Adorno und Max Horkheimer die Solidarität mit den prospektiven Opfern. Diese Solidarität führte zwar nicht dazu, die Bedeutung des Zionismus in vollem Ausmaß zu erfassen, aber sie implizierte ganz selbstverständlich die Solidarität mit Israel als Zufluchtsstätte für alle vom Antisemitismus Bedrohten. Der Vortrag will zeigen, inwiefern im Verständnis der Kritischen Theorie der Zionismus eine unmittelbare Antwort sowohl auf den europäischen als auch auf den arabischen und islamischen Antisemitismus ist. Wie ist das zwangsläufig im Zionismus existierende Spannungsverhältnis zwischen Universalismus und aufgezwungenem Partikularismus zu fassen? In welchem Verhältnis stehen zionistische Emanzipation und eine kritische Theorie der Gesellschaft? Was meint der von Adorno formulierte kategorische Imperativ, alles Handeln und Denken im Stande der Unfreiheit so einzurichten, dass Auschwitz oder Ähnliches sich nicht wiederhole, angesichts aktueller Bedrohungen?

Alexandra Colligs: “Zum Begriff der Identität: Zwei Kritiken”

Date: 23. June 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Die Kategorie der Identität ist zu einem zentralen Bezugspunkt gegenwärtiger Politik geworden. Sowohl von rechts wie von links wird Identität als Kampfplatz besetzt, um politische Interessen zu formulieren. Vor dem Hintergrund der allgegenwärtigen affirmativen Bezugnahme auf Identität werden in dem Vortrag zwei Perspektiven miteinander ins Verhältnis gesetzt, die Identität als Gegenstand philosophischer Kritik behandeln. Zum einen die postmoderne Subjektkritik Judith Butlers und zum anderen die Identitätskritik Theodor W. Adornos. Beide Modelle von Identitätskritik werden auf den ersten Blick von der gemeinsamen Einsicht getragen, dass Identität eine unzulässige Subsumtion des Besonderen unter das Allgemeine bedeutet. Dabei funktionieren die Zugänge jedoch nach anderen Logiken, aus denen verschiedene Konsequenzen dafür erwachsen, wie der Zusammenhang von Identität und Emanzipation gedacht werden kann.

Den Vortrag von Alexandra Colligs veranstalten wir in Kooperation mit der Petra-Kelly Stiftung (www.petra-kelly-stiftung.de). Vielen Dank dafür.

Karin Stögner: “Antisemitismus & Sexismus: Grundzüge einer intersektionalen Ideologiekritik”

Date: 8. June 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Der Vortrag widmet sich den vielschichtigen Durchdringungen von Antisemitismus und Sexismus. Wie operiert der Antisemitismus mit sexistischen Momenten? Wie scheinen antisemitische Motive im Antifeminismus durch? Wie überdeckt ein Antigenderismus einen latenten Antisemitismus? Entlang solcher Fragen werden die Strukturen und Funktionsweisen verschiedener Ideologien in gesellschaftstheoretischer und historischer Einbettung analysiert.

Nico Bobka: “Kritische Theorie des Antiziganismus: Zur Urgeschichte der Zigeunerfeindschaft und zur Psychoanalyse des geschichtlich Unheimlichen”: Lese-Workshop (Anmeldung erforderlich) & Vortrag

Date: 27. May 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

Das Lektüreseminar findet im Vorfeld des Vortrags zwischen 14 und 18 Uhr statt. Anmeldung bitte per Mail und mit dem Betreff "Lektüreseminar Antiziganismus" an info@luks-passau.org. Ort und Formalitäten werden dann bekannt gegeben. Der Vortrag ist eine reine Präsenzveranstaltung und wird nicht übertragen!

»Die Juden sind die heimlichen Zigeuner der Geschichte«, schrieb Theodor W. Adorno in einem Brief an Max Horkheimer. Die Gedanken, die Adorno um diese These herum entfaltet, erschienen ihm »so waghalsig«, dass er sich nicht traute, sie jemand anderem als Horkheimer zu zeigen. Dennoch konnte er sich des Gefühls nicht erwehren, mit diesen fragmentarischen Überlegungen ein wichtiges Motiv erkannt zu haben, das eine »zugleich einheitliche und nicht rationalistische Erklärung des Antisemitismus« erlaubt.

Was Adorno erkannt zu haben meinte, betrifft unweigerlich auch die kritische Theorie des Antiziganismus: archaische Züge, die ihre Ursache in einem sehr frühen Stadium der Geschichte der Menschheit haben. Das Aufgeben des Nomadentums, die mit dem Sesshaft-Werden zusammenfallende Arbeit und aller damit verbundene Triebverzicht, sei eines der schwersten Opfer gewesen, das die Geschichte der Menschheit auferlegt habe. Das Bild der Juden als Zigeuner der Geschichte, damit das Bild der Zigeuner überhaupt, repräsentiert das eines Zustands der Menschheit, der die Arbeit nicht gekannt hat; Zigeuner gelten als diejenigen, die den schmerzlichen Prozess der Zivilisation verschmäht oder nur unzureichend vollzogen haben, die sich nicht dem Primat der Arbeit haben unterwerfen lassen. Je mehr die zur zweiten Natur gewordene Welt der Sesshaftigkeit, als eine der Arbeit, die Unterdrückung reproduziert, desto mehr scheinen sich die Zivilisierten den Gedanken an einen nomadischen Zustand des Glücks, so unglücklich dieser selbst auch sein mag, nicht mehr erlauben zu dürfen und die sich im Bild der Zigeuner andeutende Erinnerung verbieten zu müssen.

Im Abendvortrag soll zumindest angedeutet werden, dass der Antiziganismus nicht in der wie verzerrt auch immer wahrgenommenen Lebensrealität der Sinti oder Roma wurzelt. Im Anschluss an Franz Maciejewskis psychoanalytische Überlegungen soll der Antiziganismus auf den Begriff gebracht werden: als ein Antiziganismus ohne Sinti oder Roma – nicht jedoch ohne Zigeuner. Der Begriff des Zigeuners kann kritischer Theorie daher nicht etwa Anlass sprachpolitischer Interventionen sein, sondern gilt ihr vielmehr als Einstieg zu einer zu reflektierenden Urgeschichte des Antiziganismus; einer Urgeschichte der Gattung, die noch in jeder individuellen Entwicklung wiederholt wird. So wird sich herausstellen, dass der Zigeuner kein Konstrukt ist, sondern vielmehr Produkt des Zivilisationsprozesses, das sich im Unbewussten der Subjekte niedergeschlagen hat. Der Zigeuner wäre somit der Deckname für in die Außenwelt projizierte, dem Bewusstsein verborgene, tabuisierte und verleugnete Selbstanteile der Antiziganer; und der Antiziganismus wäre der niemals endende Versuch, am Objekt der Projektion die eigenen zivilisatorischen Zurichtungen nachzuahmen und zu vollenden.

Das begleitende Lektüreseminar vertieft und diskutiert die im Vortrag referierten Thesen. Anhand von Briefwechseln und einem kaum rezipierten Memorandum werden die Überlegungen Horkheimers und Adornos rekonstruiert, die schließlich in der Dialektik der Aufklärung und den Elementen des Antisemitismus fragmentarisch zusammengefügt worden sind. Dabei soll die implizit formulierte kritische Theorie des Antiziganismus herausgearbeitet werden.

Lars Rensmann: “Kritische Theorie und autoritärer Populismus: Populismen als Formen der antisemitischen Revolte”

Date: 23. May 2022
Time: 20:00 - 22:00
Location: Hörsaal 4, Philo, Universität Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus | Vortrag

"Lange Zeit galten die Forschungen der ersten Generation der Kritischen Theorie zum Autoritarismus als Problem als theoretisch und empirisch veraltet. Die Renaissance und Neuformierung autoritär-populistischer Bewegungen, Akteure und Parteien, die dezidiert illiberal-autoritär orientierte Populist:innen auch in liberal verfassten Demokratien des 21. Jahrhunderts in Machtpositionen und Regierungsämter geführt hat, hat dies in Teilen verändert. Die Studien der Frankfurter Schule zur politischen Psychologie und Demagogie sowie den gesellschaftlichen Voraussetzungen des Autoritarismus scheinen neue Aktualität bekommen zu haben und finden neue Formen einer kritischen Würdigung im heutigen Zeitalter, das von soziokulturellen Umbrüchen, der Restrukturierung der Öffentlichkeit und neuen autoritäre Herausforderungen im globalen Kontext geprägt ist. Der Vortrag beleuchtet einige Schneisen, welche die Kritische Theorie für politisch-psychologische Forschung zum Autoritarismus geschlagen hat, bewertet ihre Aktualität und ihre Grenzen, und setzt sie in Beziehung zu neueren Forschungen zum autoritären Populismus der Gegenwart."

Lars Rensmann ist Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Universität Passau. Zuvor war er von 2016-2022 Professor für Europäische Politik und Gesellschaft an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande), leitete als Gründungsdirektor das dortige Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics und war Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Europäische Sprachen und Kulturen. Bis 2015 war er Professor für Politikwissenschaft und leitete den Fachbereich Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der John Cabot University in Rom. Rensmann lehrte und forschte zudem u.a. an der University of Michigan, der Yale University, der University of California at Berkeley, der Haifa University (Israel), der Universität Wien, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Humboldt Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte u.a.: vergleichende Politik im globalen Kontext; Demokratie- und Demokratiekrisenforschung; vergleichende Parteien(system)forschung; Rechtspopulismus, Autoritarismus, Rassismus und Antisemitismus in Europa und den USA; internationale politische Theorie und Kritische Theorie; internationale Politik und Sport. Er ist der Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. der Bücher The Politics of Unreason: The Frankfurt School and the Origins of Modern Antisemitism (SUNY Press, 2017), Autoritarismus und Demokratie (Wochenschau, mit Steffen Hagemann und Hajo Funke, 2011); Politics and Resentment: Antisemitism and Counter-Cosmopolitanism in the European Union (Brill, hrsg. mit Julius H. Schoeps, 2011), Gaming the World: How Sports are Reshaping Global Politics and Culture (Princeton UP, mit Andrei S. Markovits, 2010), Demokratie und Judenbild: Antisemitismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik (VS Verlag, 2005).

Kulturabend & Party: Filmvorführung “Herbert´s Hippopotamus” // Konzerte von morgenthau & east german beauties

Date: 28. May 2022
Time: 18:00
Location: Zauberberg Passau
"ohne angst verschieden sein": Vorträge zur Kritischen Theorie & zur Kritik des Antisemitismus

Zum Anlass unserer Vortragsreihe "Ohne Angst Verschieden Sein" veranstalten wir, die LUKS, eine Party im Zauberberg!

+++ save the date: Samstag der 28. Mai, ab 18 Uhr im Zauberberg, Passau. +++

Programm: Es gibt Live-Konzerte der Bands morgenthau sowie der east german beauties, anschließend klingt der Abend bei Techno aus. Im Vorfeld zeigen wir den Film „Herbert´s Hippopotamus: Revolution in Paradise“, eine Doku über das Wirken Herbert Marcuses in den USA der 60er Jahre (englisch, ca. 50 min; mit einführendem Input und anschließender Diskussion).
Beginn der Filmvorführung: 19:00 Uhr, Eintritt: Spendenbasis
Beginn der Konzerte: 21:00 Uhr, Eintritt: s. unten (-> Tickets)
Bis zum Ende um 03:00 Uhr: Techno

Morgenthau:
"Inspiriert von einem weitgefächerten Katalog von Genres liefert morgenthau minimalistisch arrangierten Synth-Pop und Darkwave. Mal auf russisch, mal auf deutsch bedient sich der Künstler und “makkabi records.”-Gründer inhaltlich nicht minderen Themen als Weltschmerz, Hass und Liebe. Hierbei getragen von dadaistischen Phrasen und eingängiger Abstraktion weicht zu vermutender Pathos der vorherrschenden Tanzbarkeit. Banger wie “chigurh”, “Mayak” oder “der einzige” kennzeichnen das Soundbild als unverkennbar taugliches Partymaterial und versprechen in der Live Performance ihren beiwohnenden “Ravecharakter” vollends zu entfalten."

East German Beauties:
„Das wichtigste Ravepunkkollektiv der ganzen Zone kämpft wo es nur kann gegen langweilig-überteuerte Szenekneipen, eklige Punker, Straight Edger und deren Verbündete (also gegen alle die den Ostdeutschlandlifestyle nicht fahren wollen). Die east german beauties mobilisieren die Massen mit ihrer eindrucksvollen Propagandamaschine aus Schnaps von Nordbrand/Kippen f6, Spätiattitüde und aggressiv gelangweilter Stimme vor der jeder Clickclacktechnohead ehrfürchtig zurückschreckend das erstbeste Versteck sucht. Emporgestiegen aus den Plattenbauten vorvergangener Zeiten verwandeln sie auch das schäbigste AZ wahlweise in eine legendäre Großraumdisko oder in ein riesiges Tagebauloch, dessen ursprüngliche Bebauung nach kürzester Zeit keinen mehr interessiert, da sich eh niemand mehr an eine Zeit vor den east german beauties erinnern kann.Nach ich ihrem ersten offiziell verfassungsfeindlichem Album „vermutlich ist alles schrott“ stehen die drei Hitmaschinen aus der Zone nun mit ihrer neuen EP „das leben das ist trash“ auf der Bühne und im Internet. Pures Ostfeeling, dosiert in vier Songs, verleitet selbst den letzten Musterbürger zum Kippenklauen und randalieren am 8. Mai. Unbedingt anhören, sonst kommt euch Dieter Bohlen holen!“

Afterparty mit DJ AbouTTheSamples (Techno)

Tickets: 8 Euro Vorverkauf, 10 Euro Abendkasse.
Tickets können an den Vorverkaufsstellen (unsere Vorträge vom 19.5., 23.5., 27.5., jeweils HS4 im Philo ab 20 Uhr, sowie im Mensa-Foyer zwischen dem 23. und 27.5., jeweils zwischen 12 und 14 Uhr) erworben werden. Falls ihr die Termine verpasst könnt ihr uns gerne auf Social Media kontaktieren, dann kriegen wir das auch so hin. Der Eintritt berechtigt zur Teilnahme an beiden Konzerten, sowie zum ausklingenden Rave danach.

Wir freuen uns schon mit Euch anzustoßen!

Mackers und Sexisten bleiben draußen bzw. werden kompromisslos rausgeschmissen!