Anti-Feminismus in der “Neuen Rechten”

Date: 8. February 2018

Time: 20:00 bis 22:00

Location: Hörsaal 4 Uni Passau

Vortrag | Sie wollen wieder schießen dürfen

Anti-Feminismus in der “Neuen Rechten”

Die Rechtsaußen-Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen zum Beispiel der AfD sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauen- und Queerbewegung zurück zu drehen. Sie verurteilen staatliche Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter, polemisieren gegen Feminismus, gegen geschlechtersensible Pädagogik und Sexualerziehung – und nicht zuletzt gegen die mühsam erkämpften Rechte von Frauen und LGBTI* auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Die inneren Auseinandersetzungen der AfD sind auch zu dem Themenfeld noch nicht beendet. Die Aktivitäten anderen Akteure des sich zunehmend besser organisierenden Antifeminismus zeigen jedoch, dass die Gesellschaft dringend neue feministische und antifaschistische Antworten braucht.

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„Sie wollen wieder schießen dürfen – Autoritäre Zuspitzung und das Erstarken der „Neuen Rechten“

Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

Wir freuen uns auf inhaltlich spannende Vorträge und Diskussionen!

Ideologie und Kulturbegriff der “Neuen Rechten”

Date: 22. January 2018

Time: 20:00 bis 22:00

Location: Hörsaal 4, Uni Passau

Vortrag | Sie wollen wieder schießen dürfen

Ideologie und Kulturbegriff der “Neuen Rechten”

Europa verteidigen! Aber was eigentlich? Die „Identitären“ und ihr Begriff von „Kultur“

Europa verteidigen! Das heißt natürlich für die Reaktionären von der selbsternannten „Identitären Bewegung“ vorerst einmal Kultur verteidigen. Doch was ist diese Kultur eigentlich, die die „Identitären“ in jedem ihrer Texte oder Vlogs eigentlich bemühen? Almabtriebe, Kaffeehäuser und Perchtenläufe? Oder doch eher was ganz anderes?
Der Vortrag widmet sich ausgehend von den meist zitierten ideologischen Bezugsgrößen der „Identitären“ einer Ideengeschichte ihres Kulturbegriffs. Dabei wird der Vortrag, ausgehend von den frühen Werken Oswald Spenglers und anderen Vertretern der sogenannten „Konservativen Revolution“, über die Schriften Armin Mohlers, bis zu den aktuellen Werken von Götz Kubitschek und Marc Jongens, aufzuzeigen, wie die „Identitären“ sich einen zutiefst rassistisch aufgeladenen Begriff von „Kultur“ zu eigen gemacht haben und diesen in einer Art der semantischen Verschiebung dazu nutzen, um ihre Ideologie zu verschleiern.

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„Sie wollen wieder schießen dürfen – Autoritäre Zuspitzung und das Erstarken der „Neuen Rechten“

Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

Wir freuen uns auf inhaltlich spannende Vorträge und Diskussionen!

Wären die heutigen Studierenden 1933 alle Nazis gewesen?

Date: 16. January 2018

Time: 20:00 bis 22:00

Location: Hörsaal 11, Uni Passau

Vortrag | Sie wollen wieder schießen dürfen

Wären die heutigen Studierenden 1933 alle Nazis gewesen?

Wären die heutigen Studierenden 1933 alle Nazis gewesen? - Zu autoritären Tendenzen unter Studierenden

Studierende waren in der deutschen Geschichte bis 1945 überwiegend nationalistisch eingestellt. In den 1920er Jahren standen sie ebenso wie die Hochschullehrerschaft weit rechts. Ein Teil der studentischen Verbindungen vertraten völkische Orientierungen und unterstützten den Nationalsozialismus. Auch in der jungen Bundesrepublik bestand verbreitet eine antidemokratische Haltung. Dies änderte sich erst in den 1960er Jahren. Seitdem und über Jahrzehnte waren relevante Gruppen unter den Studierenden radikaldemokratisch und links. Aber eine relevante Strömung hat sich kontinuierlich auch rechtsradikal und antidemokratisch orientiert. Seit den 1990er Jahren versucht eine sich erneuernde und modernisiere Rechte mit Neorassismus und autoritärem Populismus unter den Studierenden Fuß zu fassen. Diese werden als zukünftige Verwantwortungsträger für wichtig gehalten, um eine Politik gegen die vermeintlich korrupte und gierige herrschende politische Klasse zu machen und Deutschland neu auszurichten. Wo stehen die
Studierenden und die Universitäten heute?

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„Sie wollen wieder schießen dürfen – Autoritäre Zuspitzung und das Erstarken der „Neuen Rechten“

Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

Wir freuen uns auf inhaltlich spannende Vorträge und Diskussionen!

Workshop: Erziehung nach Auschwitz

Date: 11. January 2018

Time: 18:00 bis 22:00

Location: Anmeldung erforderlich

Vortrag | Sie wollen wieder schießen dürfen

Workshop: Erziehung nach Auschwitz

ANMELDUNG ERFORDERLICH! An info@luks-passau.org
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„Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung.“ Mit diesem Satz leitet Theodor W. Adorno sein Interview zu dem Thema „Erziehung nach Auschwitz“ ein und erläutert, was das für Bildung und Gesellschaft bedeutet. Wir wollen uns mit diesem Text beschäftigen, um grundlegende gesellschaftliche Fragen aufzuwerfen. Worin besteht die Möglichkeit der Wiederholung fort? Kann eine Gesellschaft so eingerichtet sein, dass Auschwitz nie wieder sei?

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Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.