für den zweifel* – ein linkes fanzine aus passau:

In den letzten Monaten haben sich verschiedene Aktivist*innen und politisch Aktive zusammengetan um ein explizit kritisches Fanzine für linke Kultur in Passau auf die Beine zu stellen. Gerne teilen wir diese erste, wirklich sehr interessante Ausgabe welche das Thema Kriminalisierung behandelt.

Zwei der Herausgeber*innen von für den zweifel* nehmen kurz Stellung zu den Ideen und dem Zweck dieses Zine:

für den zweifel ist ein Zine von linken Menschen aus Passau für Freund*innen linker Ideen. Wir haben uns zusammengetan, um Menschen und Inhalten, die momentan nicht in der Passauer Presselandschaft repräsentiert sind, eine Plattform zu geben – durch eine gesellschaftskritische Gegendarstellung wollen wir unseren Zweifel an einem vermeintich richtigen Normalzustand (der Welt) in Passau ausdrücken.Unsere erste Ausgabe soll eine Kritik der Kriminalisierung leisten: Rassistische Strukturen, die Verweigerung von Frauenrechten oder eine rationalisierte Stadtpolitik sind alles Ausdrücke eines Systems, welches Exsistenzen und Bedürfnisse per se kriminalisiert. Einen Teil dieser oft unsichtbaren Prozesse wollen wir auf den nächsten Seiten sichtbar machen.”

Für die digitale Version der ersten Ausgabe einfach auf das Bild klicken.

“Besonders viel an Printmedien gibt es in Passau nicht und eine linke Perspektive auf das Passauer Alltagsgeschehen wird man nicht finden. Darum gibt es uns. Wir sind Für den Zweifel, weil nur zweifelnd den aktuellen gesellschaftlichen Zuständen begegnet werden kann. Nichts darf hingenommen werden, nichts darf unhinterfragt bleiben.Zweifelt mehr, befreit euch mehr und vor allem werdet mehr! Unser Zine bietet euch nicht nur Infos und Input zu politischen Ereignissen in Passau und darüber hinaus, sondern auch Einblick in die verschiedenen linken Strukturen, denen ihr euch gern anschließen dürft und auch sollt. In ihnen wird der Zweifel praktisch, durch sie wird unsere Kritik real und durch sie kommen wir dem Leben nach dem leidvollen Zweifel näher, dem zuckerwatte-weichen Leben für alle, dem Leben frei von Rassismus, Sexismus, Klassismus und Antisemitismus, also dem Leben frei von Faschismus, Kapitalismus und Patriarchat.”

Die digitale Version der ersten Ausgabe findet ihr hier.