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Verunsichert Euch, verunsichert andere!

Unter diesem Motto veranstalten wir im Wintersemester eine Aktionsreihe zu Themenkomplexen wie Männlichkeitsbildern, toxischen wie kritischen Vorstellungen von Männlichkeit, sowie der Kritik an diesen Verhältnissen.

Unser Ziel ist es, uns mit der Beschaffenheit der sozialen Rolle „Mann“ auseinander zu setzen und uns dabei kritisch mit der Problematik dieser starren Struktur zu befassen. Wir glauben dass die Eigenschaft „Mann“ nicht die eigentliche Vielfalt der Menschen widergeben kann, welchen diese Rolle zugewiesen wird, und dass herkömmliche Vorstellungen von Männlichkeit überflüssig und gefährlich sind.

Diese „toxische Männlichkeit“ war in den letzten Monaten Thema vieler Diskussionen – ob nun in der Debatte um eine neue Werbung der Marke Gilette oder in Popkulturen wie Late Night Shows und Sitcoms.

Wir wollen an diesen Diskursen ansetzten und sie kritisch weiterführen. Dabei stehen die Probleme dieser sozialen Rolle im Vordergrund – gerade in ihrer Relation zu „nicht-männlichen“ Menschen, welche durch diese Abgrenzung Gewalt, Mord und Unterdrückung ausgesetzt sind. Zudem steht sie im Konflikt mit ihren eigenen Trägern, was sich in hohen Selbstmordraten, Aggressivität und geringeren Lebenserwartungen als männlich dominierte Probleme zeigt. Männlichkeit hat sich als hegemoniales, patriarchales Prinzip entwickelt und strukturiert so gesellschaftliche Verhältnisse in einer zerstörerischen Art.

Wir freuen uns auf alle die an unseren Aktionen teilnehmen wollen – besonders männlichen, profeministischen Menschen, die sich mit ihrer eigenen Maskulinität kritisch befassen, sich weiterbilden und sich sowie andere verunsichern möchten.

Hier ein aktueller Überblick über alle geplanten Veranstaltungen: