Input und Film zum Schwangerschaftsabbruch

Datum: 27. April 2018

Uhrzeit: 20:00

Ort: HS 2, Philosophicum Uni Passau

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Input und Film zum Schwangerschaftsabbruch

--- Achtung: die ursprünglich geplante Referentin (Katja Krolzik Matthei) für den Abtreibungsvortrag musste leider aus familiären Gründen kurzfristig absagen. Wir haben aber in kürzester Zeit ein sehr spannendes alternativ Programm organisiert (s. folgende Veranstaltungsbeschreibung) ---

Input und Film zum Schwangerschaftsabbruch

Die Veranstaltung startet mit einem Input zur Geschichte und
aktuellen Gesetzeslage des Schwangerschaftsabbruchs / § 218. Im
Anschluss daran wird der Film "Maria, Christiane, Else, Karin, Lea,
Lydia, Petra S., Petra W. und der § 218" von Mara Schepsmeier
gezeigt. Danach gibt es die Möglichkeit, sich mit der Filmemacherin
über den Film auszutauschen.

FILMBESCHREIBUNG: "Maria, Christiane, Else, Karin, Lea, Lydia, Petra S., Petra W. und der § 218"

Seit 1871 steht der § 218 im Strafgesetzbuch. Kurz nach der
Proklamation des deutschen Nationalstaats wurde auch das
Reichsstrafgesetzbuch verkündet, das bis heute - nun als
Strafgesetzbuch der BRD - Geltung hat. Der Paragraph bestimmt die Lebensrealität von Frauen*, die ungewollt oder ungeplant schwanger sind und kein Kind austragen wollen. Je nach spezifischer Ausführung des Gesetzes, Lage der politischen Kämpfe gegen das Gesetz und dem ökonomischen und ideologischen Stand der Gesellschaft fällt diese Realität zu verschiedenen historischen Zeiten verschieden aus. In Interviews und literarischen Texten erzählt der Film vom Erleben des Schwangerschaftsabbruchs. Die Erfahrungen unterscheiden sich nicht nur dem Jahr oder dem Jahrzehnt nach, sondern sind je nach Erzählerin ganz verschieden. Allem Erleben gemein ist: dem Wissen, was in der eigenen, historisch-spezifischen und persönlich-erlebten Situation das Richtige ist, steht ein Paragraph gegenüber. In großer Ruhe wird hier von dem, was tabuisiert war und ist, offen erzählt: der Abtreibung.
Dokumentarfilm 2015, 74 Min

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Der Vortrag findet im Rahmen der Aktionswoche "Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen" statt.

Weitere Veranstaltungen sind u.a.:
23.4 Podiumsdiskussion: Sexismus an der Hochschule
26.4 Vortrag: Flach, glatt, gesund (Louise Haitz)
27.4 Vortrag: Das deutsche Sexualstrafrecht (Anja Goetz)
28.4 Konzert: Petra und der Wolf

Alle Veranstaltungen findest du hier: Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen

Film mit Diskussion: „Fuck Sex – Asexualität als letztes Tabu“

Datum: 24. April 2018

Uhrzeit: 20 Uhr

Ort: Gemeinsam Leben und Lernen in Europa e.V., Ort 9

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Film mit Diskussion: „Fuck Sex – Asexualität als letztes Tabu“

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Sex in vielerlei Hinsicht tabuisiert, gleichzeitig aber auch omnipräsent ist. Alle Menschen wollen Sex, alle Menschen haben Sex. Oder? Asexuelle Menschen verspüren keine sexuelle Anziehung und/oder kein Verlangen nach sexueller Interaktion. Welche Erfahrungen asexuelle Menschen gemacht haben, womit man als Asexuelle*r zu kämpfen hat und was Begriffe wie Allosexismus und Amatonormativität bedeuten, sind Themen der Veranstaltung.
Der Film ist eine Abschlussarbeit im Bachelor Fachjournalistik an der HS Bremen von Anja Kollruß, Tess Kretschmann und Anna-Lena Konken.
(Eintritt frei)

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Der Film findet im Rahmen der Aktionswoche "Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen" statt.

Weitere Veranstaltungen sind u.a.:
20.4 Poetry Slam gegen Sexismus
23.4 Podiumsdiskussion: Sexismus an der Hochschule
25.4 Workshop: Konsens
28.4 Konzert: Petra und der Wolf

Weitere Veranstaltungen findet ihr hier: Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen

Film mit Diskussion: „Vulva 3.0“

Datum: 22. April 2018

Uhrzeit: 20 Uhr

Ort: HS 4, Philosophicum Uni Passau

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Film mit Diskussion: „Vulva 3.0“

"Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.”

Dieses kraftvolle Bild des weiblichen Genitales ist leider nicht in unserer Vorstellung verankert. Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Jahrzehnte der Retusche in den Medien, Anti-Pornografiekampagnen und Abbildungsverbote führen zu einem öffentlichen Bild der Vulva, das wenig mit ihrer Realität zu tun hat. Es herrscht das „Schönheitsideal der Unsichtbarkeit“.

Der Film beginnt in einer dermatologischen Praxis in Köln. Bella Joy lässt ihre Schamlippen aufspritzen und feiert das Ergebnis …. In ihrem unaufgeregten Dokumentarfilm gelingt es Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann, dem pikanten und stellenweise todtraurigen Thema auch komische Seiten abzugewinnen – und die Vielfalt weiblicher Körper zu feiern.

Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans. Mit dabei sind: Mithu Sanyal, Claudia Gehrke, Laura Méritt, Wilfried Schneider, Angelika Beck und viele Andere.

Weitere Infos rund um den Film findet ihr hier: http://www.vulva3.de/
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fWYLVQpC3iQ

Spendenvorschlag: 3€

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Der Film findet im Rahmen der Aktionswoche "Sex: Zwischen Macht, Tabus und Idealen" statt.

Weitere Veranstaltungen sind u.a.:
20.4 Poetry Slam gegen Sexismus
23.4 Podiumsdiskussion: Sexismus an der Hochschule
26. 4 Vortrag: Flach, glatt, gesund (Louise Haitz)
28.4 Konzert: Petra und der Wolf

Alle Veranstaltungen findest du hier: fb.com/gmgPassau/